Video: Wir bauen eine kleine Terrasse - Vorher & Nachher

zu vergrößern. Die Erweiterung musste zum bestehenden Garten passen. Die kleine Fläche sollte hochwertig angelegt und ausgestattet werden. Seht her, was wir draus gemacht haben.

Alter Zustand:
An der Stelle befand sich ein Weg und Stufen aus Porphyrsteinen. Eine niedrige Bruchsteinmauer fasste die Pflanzfläche ein. Ein kleiner Wasserlauf befindet sich dahinter.

Vorbereitung:
Zunächst wurde die alte Bausubstanz entfernt und Boden ausgehoben. Einige Pflanzen wurden entfernt oder zurückgeschnitten, ein kleines Wasserspiel wurde ausgebaut. Der Weg wurde zum Platz aufgeweitet.

Entwässerung und Leitungen:
Am Fallrohr schlossen wir ein Kanalrohr für eine Entwässerungsrinne an. Statt des orangenen Kunststoffstandrohres bauten wir passend zum Fallrohr ein Kupferstandrohr ein. Die Rinne nimmt ablaufendes Regenwasser der kleinen Terrasse auf.

Wir verlegten Leerrohre für Beleuchtung und Steckdosen und führten diese in den Lichtschacht ein.

Unter der Treppe bauten wir ein größeres Leerrohr für einen Gartenschlauch ein, so dass der Schlauch vom Wasserhahn am Haus zur Pflanzfläche verlegt werden kann, und nicht zur Stolperfalle wird.

Mauer, Treppe und Platten:
Auf eine Schottertragschicht bauten wir eine Drainbetontragschicht. Der neue Platz wurde nun durch eine etwa 50 cm hohe Trockenmauer aus Jurakalk gefasst. Die Steine wurden vor Ort zugerichtet und aufgesetzt. Drei Blockstufen aus Jurakalk führen auf die angrenzende Terrasse. Die drei Stufen mussten vor Ort angepasst werden, da das Standardmaß der Stufen zu hoch war. Auch das Gefälle der obersten Stufe wurde an die bestehende Terrasse angepasst. Die Seite der Treppe mauerten wir mit Jurakalk-Mauersteinen aus.

Auf der Terrasse verlegten wir Muschelkalkplatten in gebundener Bauweise auf Drainmörtel. Die Platten aus Mooser Muschelkalk haben ab Werk gealterte Kanten, so dass sich das rustikale Erscheinungsbild der Mauer im Plattenbelag widerspiegelt.

Ausstattung mit Cortenstahl-Elementen:
Die Kunden hatten sich einen Cortenstahl-Würfel als Wasserspiel ausgesucht. Wir bauten das Wasserbecken und die Pumpe ein, installierten das Wasserspiel und deckten ringsum Jura-Kies an.

Zwei Pollerleuchten "Como" und eine Doppelsteckdose "Fano" in Cortenstahl-Optik platzierten wir oberhalb der Mauer im Beet.

Entlang der Grundstücksgrenze verlängerten wir eine Reihe aus Betonpalisaden. Diese sollten lediglich das Erdreich abfangen und blieben nicht sichtbar. Ein Cortenstahl-Sichtschutz grenzt die Pflanzfläche an der Grundstücksgrenze ab. Die drei Elemente bilden eine Trilogie aus Gräser-Motiven. Eine dezente Beleuchtung setzt den Sichtschutz bei Dunkelheit in Szene.

Pflanzung:
Ringsum gab es einige erhaltenswerte Pflanzen, wie etwa einen Fächer-Ahorn. Diese bildeten das Grundgerüst. Wir ergänzten noch Stauden. Im Vordergrund Funkien, Astilben, Purpurglöckchen, blauen Storchschnabel

Fazit:
Es ist eine kleine, aber sehr hochwertige Terrasse entstanden. Ein Platz mit hoher Aufenthaltsqualität bei Tag und Nacht, mit wohnlichen Elementen, mit schönen und langlebigen Natursteinen und einer abwechslungsreichen Bepflanzung.

Links:
www.cremer-naturstein.de
www.gartenmetall.de
www.seubert-natursteine.de
www.bamberger-staudengarten.de

Ihr Team von
Johannes Lang